Webshop

METRO

METRO Österreich ist eines der führenden Großhandelsunternehmen des Landes und Teil der internationalen METRO AG. Das Unternehmen beliefert Gastronomie, Hotellerie und Gewerbe mit einem breiten Sortiment aus über 70.000 Artikeln – von Lebensmitteln über Getränke bis zuNon-Food-Produkten.

Eine stabile Lösung

kraftwerk übernahm den bestehenden METRO Webshop, der ursprünglich auf einer nicht für E-Commerce konzipierten Softwarelösung (Rezeptdatenbank) basierte. Der Datenaustausch mit dem Backend erfolgte über instabile XML-Schnittstellen, was regelmäßig zu Fehlern in der Datenverarbeitung und Preisermittlung führte.

Ziel des Projekts war die technologische Stabilisierung, Modernisierung und Skalierungdes Systems – bei gleichzeitig wachsender Datenmenge und komplexer Preisstruktur (kundenspezifische Preise je Standort, Aktion und Produkt). Die Weblösung wurde technisch überarbeitet, das Frontend vollständig neu gestaltet und die Benutzerführung optimiert.

Im Zuge dessen wurde der Produktkatalog neustrukturiert und die Suchlogik grundlegend überarbeitet: Zunächst wurde die Suche auf Apache Solr portiert und um Synonyme sowie Fuzzy Search erweitert, umauch bei ungenauen Eingaben relevante Ergebnisse zu liefern. In einem weiterenSchritt erfolgte die Migration auf Elasticsearch, wodurch sowohlProduktübersichten als auch Suchabfragen erheblich beschleunigt wurden.

Mehr Performance

Zur Performance-Steigerung wurde der sequentielle Datenimport auf einen parallelenImportprozess via RabbitMQ umgestellt. Dadurch konnte die Verarbeitung großerDatenmengen – inklusive individueller Preislogiken – um ein Vielfachesbeschleunigt werden. Ergänzend wurde ein dynamischer, facettierterProduktfilter entwickelt, der Kund*innen eine gezielte und intuitiveProduktsuche ermöglicht.

Auch diemobile App wurde modernisiert: Die bestehende Lösung wurde auf eine Xamarin-Multiplattform portiert und später auf das zukunftssichere .NET MAUI Framework migriert. Funktionen wie Offline-Modus und Barcode-Scan wurdenerhalten und verbessert.

 

Besonderswährend der COVID-19-Pandemie bewährte sich die Lösung: Durch die Integrationflexibler Zustelloptionen konnten neue Kundensegmente erschlossen werden – etwadurch die Möglichkeit, kleinere Liefermengen ab 150€ auch an KMU zu versenden.